- Laufart-Portrait
Berglauf
Hier zählen Höhenmeter statt nur Kilometer – auf Waldwegen, Schotterpfaden und steilen Anstiegen. Vom Festungslauf Königstein bis zum Fichtelberglauf: alle Bergläufe in Sachsen.
„Wer einen steilen Berg erklimmt, hebt an mit ruhigem Schritt.“
— William Shakespeare
Über den Berglauf
Ein Berglauf ist ein Lauf, bei dem die Strecke überwiegend bergauf oder im bergigen Gelände verläuft. Im Gegensatz zu einem Straßenlauf geht es nicht nur um die zurückgelegte Entfernung, sondern besonders um den Höhenunterschied und die Bewältigung von Steigungen.
Was macht einen Berglauf besonders?
1. Höhenmeter statt nur Kilometer
Bei einem Berglauf zählt neben der Strecke vor allem der Anstieg.
Beispiele:
• 5 km mit 500 Höhenmetern können deutlich härter sein als 10 km auf flacher Straße.
• Ein Lauf über 1.000 Höhenmeter bergauf fordert besonders die Beinmuskulatur und Ausdauer.
2. Unterschiedliches Gelände
Bergläufe führen oft über:
• Waldwege,
• Schotterpfade,
• Wiesen,
• steinige Bergwege,
• manchmal bis zu Gipfeln.
Dadurch sind Trittsicherheit und Konzentration wichtig.
3. Andere Lauftechnik
Bergläufer:innen:
• machen bei steilen Passagen oft kleinere Schritte,
• nutzen die Arme stärker,
• gehen manchmal bei sehr steilen Anstiegen,
• müssen bergab kontrolliert laufen, um Gelenke zu schonen.
In Sachsen gibt es einige Läufe, die man speziell als Bergläufe bezeichnen kann. Dies sind zum Beispiel der Festungslauf Königstein, der Fichtelberglauf, der Lauf um die Kreckwitzer Höhen oder der Oybiner Bergpokal.
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