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Laufkalender Sachsen ist aus der Sommerpause zurück – und läuft jetzt noch besser! Trommelwirbel, Laufschuhe schnüren, Startnummer richten: Der Laufkalender Sachsen hat sich frisch gemacht! 🏃‍♀️🏃‍♂️ Unsere Webseite ist im neuen Look am Start – schneller, übersichtlicher und hoffentlich genauso motivierend wie der Moment, wenn man sich eigentlich nur „mal kurz“ einen Lauf anschauen wollte … und plötzlich für drei Halbmarathons angemeldet ist. Auf www.laufkalendersachsen.de findet ihr weiterhin das, was Läufer:innen in Sachsen wirklich interessiert: Laufveranstaltungen, Termine und jede Menge Möglichkeiten, die Laufschuhe auszuführen. Ob Volkslauf, Stadtlauf, Crosslauf, Halbmarathon oder die ganz persönliche Herausforderung „Ich laufe dieses Jahr wirklich mal regelmäßig“ – im Laufkalender ist für (fast) jede Pace etwas dabei. Durchgeführt wurde die Neugestaltung der Webseite von der Berliner Agentur 2komma8. Was ist neu? Die Webseite wurde ordentlich aufpoliert und soll euch dabei helfen, schneller den passenden Lauf zu finden. Denn seien wir ehrlich: Die Startlinie findet man meistens leichter als die richtige Veranstaltung im Internet. Mehr Informationen zum Laufen in Sachsen und eine verbesserte Filterfunktion sowie Links zu den Ergebnissen von Läufen runden die Neugestaltung ab. Und falls ihr beim Blick in den Kalender feststellt, dass euer Lieblingslauf noch fehlt: Keine Panik – wir laufen dem schon hinterher. Also dann: Auf die Plätze, fertig, klicken! Wir freuen uns über den Relaunch und natürlich noch mehr darüber, wenn ihr den Laufkalender nutzt, weiterempfehlt und fleißig mit Leben füllt. Wir sehen uns an der Startlinie. Oder spätestens beim nächsten Muskelkater. 😄

DJ-Crews und Bands entlang der Strecke – Der Dresden Half 2026

Titelbild Dresden Half 2026

In diesem Jahr wird Dresden um ein sportliches Highlight reicher: Der DresdenHALF feiert am 6. September 2026 seine Premiere und ergänzt das Angebot an Läufen in der Landeshauptstadt. Start- und Zielbereich befinden sich am World Trade Center Dresden, und bereits am Vortag wird mit dem EWG Dresden5K das Wochenende eröffnet. Wir sprechen in Teil 2 unseres Interviews wieder mit den Organisatoren und haben nachgefragt, wie der Stand der Vorbereitung ist und welche Neuigkeiten es gibt. Im ersten Teil des Interviews zum Dresden Half habt ihr als Ziel 10.000 Starter ausgerufen. Wie läuft die Voranmeldung? Seid ihr mit den Meldezahlen bisher zufrieden? Die Voranmeldungen laufen hervorragend, was uns sehr freut (aktuell rund 5.400, Stand: 12.06.2026). Dieses große Interesse ist für uns ein besonderer Vertrauensbeweis, zumal der DresdenHALF seine Premiere feiert. Gleichzeitig zeigt es, was durch starke Teamarbeit möglich ist – denn hinter einer solchen Großveranstaltung steht das engagierte Zusammenspiel vieler Beteiligter. Mit „Team“ meine ich dabei nicht nur unsere Agentur, sondern ebenso alle beteiligten Ämter und Behörden. Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen dafür, was durch Zusammenarbeit und Engagement erreicht werden kann. Gibt es schon namhafte Starter?Wir arbeiten intensiv daran, doch für konkrete Namen ist es aktuell noch etwas zu früh. Was uns jedoch bereits erreicht, ist durchweg positives Feedback: Termin, Stadt und unsere Organisation wirken sehr einladend und motivieren zur Teilnahme. Das freut uns sehr – und diesem Zuspruch möchten wir am 6. September 2026 in jeder Hinsicht gerecht werden. Wird es wieder Pacemaker geben? Für welche Zielzeiten? Pacemaker gehören beim Straßenlauf – insbesondere auf der Halbmarathondistanz – einfach dazu. Daher planen wir aktuell, ab einer Zielzeit von 1:30 Stunden im 10-Minuten-Takt Paceteams mit jeweils mindestens zwei Personen einzusetzen. Das Angebot wird bis zu einer Zielzeit von 2:10 Stunden reichen. Der Zielschluss erfolgt großzügig 3 Stunden nach dem Überqueren der Startlinie. Gab es eigentlich Hindernisse bei der Planung zum neuen Lauf hinsichtlich Genehmigungen, Terminfindung oder Streckenplanung? Gebt doch einmal einen Einblick auf was man als Veranstalter so besonders zu achten hat. Wir würden hier weniger von Hindernissen sprechen, sondern vielmehr von Rahmenbedingungen, die es zu berücksichtigen gilt. Eine Veranstaltung wie diese findet schließlich mitten im Stadtgeschehen statt – daher ist eine enge Abstimmung mit vielen Beteiligten unerlässlich. Verkehrsflüsse müssen gewährleistet bleiben, Rettungswege jederzeit frei sein, der öffentliche Nahverkehr wird berücksichtigt und auch aktuelle Baustellensituationen spielen eine Rolle. Unsere Aufgabe ist es, aus all diesen Faktoren die bestmögliche und für alle Beteiligten tragfähige Lösung zu entwickeln. Das ist durchaus anspruchsvoll, aber genau dieser Herausforderung stellen wir uns gern. Schließlich gehört es zu unserem Kerngeschäft, große Straßenläufe erfolgreich umzusetzen – sei es beim Novaled Citylauf Dresden, dem VSB Dresdner Nachtlauf oder dem DresdenHALF. Wird es an der Strecke Cheering Zones geben und Bereiche mit Musik? Was erwartet die Starter noch an Besonderheiten? Die Strecke lebt von ihrer Vielfalt – genau diese schaffen wir durch abwechslungsreiche Abschnitte und gezielte emotionale Highlights entlang der Route. So unterteilen wir die Laufstrecke in 13 Meilen und somit in einzelne Bereiche und verleihen jeder Meile eine besondere Note – inspiriert von Partnerstädten der Landeshauptstadt Dresden. Dazu zählen unter anderem Metropolen wie Florenz, Rotterdam, Straßburg und Hamburg. Für zusätzliche Stimmung sorgen DJ-Crews und Bands entlang der Strecke, wobei insbesondere die letzten zwei Kilometer im besonderen Fokus stehen. Hier möchten wir die Emotionen des Zieleinlaufs verlängern und zu einem echten Highlight ausbauen. Gleichzeitig freuen wir uns auf viele begeisterte Zuschauer entlang der Strecke – jede und jeder ist herzlich eingeladen, dabei zu sein, ob als Teilnehmer oder als motivierender Support am Streckenrand. Gibt es ein Rahmenprogramm im World Trade Center? Eine Laufmesse vielleicht? Das Programm im World Trade Center wird derzeit mit viel Sorgfalt erarbeitet. Fest steht jedoch bereits, dass dort die DresdenHALF EXPO stattfinden wird – inklusive Startnummernausgabe, offiziellem Merchandise sowie vielfältigen Informationen und Angeboten unserer Partner. Die EXPO ist am 4. und 5. September 2026 geöffnet und bietet allen Teilnehmenden sowie Interessierten einen optimalen Auftakt zum Event. Wie viele Helfer braucht ihr für den Lauf? Können sich noch Interessenten melden und wo? „Ohne euch läuft nix“ – das ist unser Slogan, und genauso verstehen wir auch unser Event: als Gemeinschaftsprojekt. Jeder Anpacker, Mitmacher und Mitgestalter ist bei uns herzlich willkommen. Wer Lust hat, uns bei diesem besonderen Event zu unterstützen, kann sich jederzeit gern unter team@laufszene-events.com melden. Wir freuen uns auf jede helfende Hand! Mehr Informationen zum Dresden Half unter: www.dresden-half.com

Jede Spende hilft! Laufend gegen Krebs geht ins 16. Jahr

Sonnenlumen sind das Markenzeichen von Laufend gegen Krebs

2010 wurde in Leipzig der erste Lauf gegen Krebs durchgeführt. Heute kann man zusätzlich in Chemnitz und Dresden laufen und dabei Gutes tun. Die Idee hinter „Laufend gegen Krebs“ ist es, sich mit Betroffenen zu solidarisieren, zur Krankheit zu informieren und Spenden für Projekte zugunsten von Krebspatienten zu sammeln. Die Teilnehmer laufen so viele Runden bzw. Meter wie sie wollen oder mögen. Bei „Laufend gegen Krebs“ gibt es keine Startgebühr, sondern jeder Teilnehmer spendet selbst einen Betrag pro Runde (bzw. zurückgelegte Strecke) oder er sucht sich einen Sponsor, der einen Betrag für die zurückgelegte Strecke spendet. Auch das Spenden eines fixen Betrags ist möglich. Wir sprachen mit dem Orgateam von Laufend gegen Krebs: Wie kam es zur Idee der „Laufend gegen Krebs“ Läufe? Gab es einen Anlass und wo fand der erste Lauf statt? Laufend gegen Krebs startete zunächst in Leipzig. Die Idee war dabei, einen eigenen sächsischen Spendenlauf zum Thema Krebs ins Leben zu rufen, wie es ihn zum Beispiel in den USA mit „Relay For Life“ oder in Deutschland mit “Lauf ins Leben“ gibt. Ein engagiertes Projektteam entwickelte die Idee von Laufend gegen Krebs, sodass wir hier 2010 den ersten Lauf durchführen konnten. Wofür werden die Einnahmen verwendet und fließen sie vollständig in den Spendenzweck ein? Alle Reinerlöse aus der Veranstaltung kommen zu 100% den Projekten zugute. Inzwischen sind die Laufbahnen bei Euch ja immer gut gefüllt. Wir waren schon in Chemnitz und Leipzig jeweils 2024 dabei und da ist es schon recht kuschelig gewesen. War das von Anfang an so? Oder gab es einen Punkt von dem an es einfach lief? Wir sind froh, dass wir mit Laufend gegen Krebs so eine gute Wahrnehmung erreicht haben. Das war natürlich nicht immer so. Wir begannen mit sehr wenigen Teilnehmern, konnten aber erfreulicherweise stetig wachsendes Interesse verzeichnen. Am Anfang wurden die Runden zum Beispiel per Hand durch ehrenamtliche Unterstützung per Strichliste am Streckenrand gezählt. Ein Wendepunkt war sicher, als wir die elektronische Rundenzählung eingeführt haben. Wer organisiert die Läufe vor Ort? Benötigt Ihr noch Helfer? In jeder Stadt haben wir Partner, ohne deren Unterstützung die Veranstaltung nicht möglich wäre. Das sind zum Beispiel die Stadtsportbünde, Vertreter von Unis und der Stadt, von Sportvereinen, Sponsoren und viele, viele andere Helfer. Vor Ort ist vor allem Hilfe beim Auf- und Abbau oder an verschiedenen Ständen immer eine große Unterstützung und wir freuen uns, wenn uns jemand dabei unterstützen möchte. Was können Teilnehmer an allen drei Lauforten immer von Euch erwarten? Gibt es Musik, Verpflegung und Attraktionen? Bei allen drei Läufen haben wir Unterstützung von Radio Chemnitz/Dresden/Leipzig, die für die musikalische Untermalung sorgen. Außerdem kommen alle an der Strecke zu Wort: Läufer, Spender, Sponsoren und vor allem natürlich die Experten auf der Bühne, die zu Krebs informieren und von denen man zum Beispiel erfahren kann, was man im Bereich der Vorsorge tun kann. Wir bieten in jedem Fall immer kostenfreies Wasser für die Läufer und es gibt Catering-Stände, an denen man sich versorgen kann. Die weiteren Aktionen variieren von Standort zu Standort. In Chemnitz gab es zum Beispiel eine Teststation, an der man seine Handkraft messen und wissenschaftlich bewerten lassen konnte. In all den Jahren…gab es da auch verrückte Erlebnisse, skurrile Begegnungen oder Stars die mitgelaufen sind? Es gab immer wieder interessante Begegnungen und Begebenheiten. So ist zum Beispiel in Leipzig die Sächsische Staatsministerin für Soziales mitgelaufen. In Chemnitz hat im letzten Jahr Jens Weißflog teilgenommen. Dort erwarten wir ihn auch in diesem Jahr am 3. Juni wieder als Gast. Und zum Schluss noch die wichtigste Frage: woher kommen all die wundervollen Sonnenblumen, die bei jedem Lauf die Bahn säumen? Die Sonnenblumen müssen natürlich sein, denn sie stehen beim Sonnenblumenlauf für Hoffnung, Zuversicht und Lebenswille. Wir lassen sie immer direkt am Tag der Veranstaltung direkt vom Blumengroßhändler aus der jeweiligen Stadt frisch anliefern. Mehr Informationen: „Laufend gegen Krebs“ ist eine Benefizveranstaltung im Kampf gegen die Krankheit Krebs in Chemnitz, in Leipzig und in Dresden. Diese bundesweit einzigartige Veranstaltung gliedert sich in verschiedene Arten von Läufen. Gelaufen wird jeweils maximal eine Stunde bzw. solange es die individuelle Fitness erlaubt. Was zählt, ist die Anzahl der gelaufenen Runden bzw. Meter. Für jede gelaufene Runde können die Einzelläufer oder Teams einen Betrag für die Projekte der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. spenden. Parallel zur eigentlichen Laufveranstaltung erwartet alle Teilnehmer und Besucher ein buntes Rahmenprogramm aus Unterhaltung, Interaktion und Information. Auf dem Marktplatz Gesundheit beantworten Spezialisten Fragen zu Vorbeugung, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge und zeigen Wege für den Umgang mit der Krankheit auf.

Familienfreundlich am Puls der Zeit

Zwei Teilnehmerinnen umarmen sich glücklich bei einer Veranstaltung der Sportfreunde Neuseenland

Der Sportfreunde Neuseenland e.V. begeistert seit vielen Jahren mit abwechslungsreichen Events in ganz Sachsen. Ob Wandern, Laufen oder Triathlon, für alle ist etwas dabei. Und sicher habt ihr auch schon vom CrossDeLuxe, Muldental Triathlon oder dem HeideGravel gehört. Gemeinsam mit vielen Helfern stemmen 13 sportbegeisterte Mitarbeiter:innen im Jahr 18 Veranstaltungen in den verschiedensten Größenordnungen und an diversen Standorten in Sachsen. Nun schon seit 17 Jahren gibt es den CrossDeLuxe, das Kult-Matsch-Event am Markkleeberger See und das größte ostdeutsche Wanderevent, die 7-Seen-Wanderung, die demnächst im Mai stattfindet. Aber auch kleinere Veranstaltungen wie das HeideGravel oder der Veolia KidsCup zählen zu den Referenzen der Sportfreunde. Sitz des Vereins ist Markkleeberg, das Büro befindet sich im Zentrum von Leipzig. Wir haben nachgefragt, was denn die Arbeit des Vereins ausmacht und was sich die Mitarbeiter:innen für die Zukunft wünschen. Wie ist der Verein entstanden und wie sahen die Anfänge aus? Welche Events entstanden zuerst? Der Verein ist aus einer Handvoll sportverrückter Menschen entstanden, die einfach Lust hatten, gemeinsam etwas zu bewegen. Angetrieben von der Idee, das Leipziger Neuseenland mit eigenen Events zu beleben, wurden aus ersten Gedanken schnell konkrete Pläne. Die Anfänge waren dabei bewusst unkompliziert und von viel Leidenschaft geprägt. Die erste Veranstaltung war das mittlerweile legendäre Hobby-Skispringen am Markkleeberger See – ein Event, das vor allem durch Kreativität, Spaß und Gemeinschaft überzeugt hat und den Grundstein für alles Weitere gelegt hat. Leider musste das Event unter anderem aus Mangel richtigen Wintern oft abgesagt werden und fand zuletzt 2014 statt. Schaut gern mal beim Artikel der LVZ vorbei: hier. Welche Ziele verfolgt der Verein heute – und wo soll die Reise in Zukunft hingehen? Heute liegt unser Fokus vor allem darauf, das sportliche Miteinander im Leipziger Neuseenland für alle Altersklassen und Leistungsniveaus – vom Anfänger bis zum Profi – zu fördern. Für die Zukunft planen wir, unser Sportangebot stetig auszubauen und unsere bereits etablierten Veranstaltungen weiter zu stärken. Ein besonders bekanntes Format des Vereins ist CrossDeLuxe. Wie ist dieses Veranstaltungsformat entstanden – und warum? Der CrossDeLuxe entstand vor 17 Jahren aus dem Wunsch heraus, die damaligen Freiheiten im Leipziger Neuseenland zu nutzen und etwas völlig Neues und „Verrücktes“ am Markkleeberger See zu schaffen. Trotz strömenden Regens bei der Premiere war die Resonanz so gewaltig, dass im Folgejahr bereits über 1.000 Teilnehmende am Start standen. Wie werden die verschiedenen CrossDeLuxe-Veranstaltungen angenommen?“ Sind noch mehr Veranstaltungen in anderen Regionen geplant Die kontinuierlich hohen Teilnehmerzahlen in Freital, Markkleeberg und Schneeberg, wie auch in Schierke im Harz und Jena/Thüringen, sprechen für sich: Hindernisläufe (OCR) sind als sportliche Herausforderung für Erwachsene und Freundesgruppen nach wie vor extrem gefragt. Besonders das Family-Format erfreut sich mittlerweile einer enormen Popularität und wird von unseren Gästen begeistert angenommen. Gerade bei der 7-Seen Wanderung, die ja bald im Mai stattfindet, gibt es viele Angebote für Kinder und Familien. Welche Rolle spielt Familienfreundlichkeit bei den Sportfreunden Neuseenland? Familienfreundlichkeit ist ein Kernaspekt unserer Arbeit, was sich in kindgerechten Angeboten wie der Maikäfertour oder interaktiven Schatzsuchen widerspiegelt. Durch kurze Strecken und spielerische Naturerlebnisse fördern wir den Zusammenhalt und ermöglichen es bereits den jüngsten Entdeckern, aktiv am Abenteuer teilzunehmen. Bei der 7-Seen-Wanderung beispielsweise gibt es eine eigens angelegte Tourenkategorie für Familien und vor allem für Kinder. Wichtig ist, dass Abwechslung beim Wandern dabei ist – damit es sich nicht zu sehr nach Wandern anfühlt. Kleine Spiele, genügend Pausen und ein paar Snacks zwischendurch halten den Nachwuchs bei Laune. Die Streckenlänge und das Gepäck sind ebenfalls Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Die Natur kann den Kindern mit Entdeckungen von Tieren, Erkennen von Pflanzen und sammeln von Waldgegenständen schmackhaft gemacht werden. Zum Abschluss: Wie sieht die ideale Zukunft für euren Verein aus? Unsere ideale Zukunft sieht so aus, dass wir stets am Puls der Zeit bleiben und uns kontinuierlich weiterentwickeln, statt auf der Stelle zu stehen. Wir möchten unsere bestehenden Veranstaltungen weiter festigen und unsere Marken nachhaltig ausbauen, um die Region langfristig sportlich zu prägen.

Humorvolle Videos zum Laufen – Shutter Speed Running im Interview

Undine und Erik halten stolz ihre Finishermedaille beim Dresden Halbmarathon 2025 in die Kamera

Seit diesem Jahr kooperieren der Laufkalender Sachsen und Shutter Speed Running um euch mehr vom Laufen in Mitteldeutschland zu zeigen. In Videos und in ungewohnt humorvoller und auch längerer Form, entdeckt ihr so altbekannte, aber auch neue Läufe. Wir sprachen mit Undine und Erik, den Köpfen hinter diesem Projekt. Hallo Undine, hallo Erik — schön, dass ihr da seid! Erzählt doch bitte kurz: Werseid ihr, wo kommt ihr her und was macht ihr, wenn ihr nicht gerade lauft oder humorvolle Videos macht? Wir kommen beide aus dem Medien- bzw. Filmbereich und haben über viele Jahre sowohl vor als auch hinter der Kamera gearbeitet. Jeder von uns hat seine Stärken, sei es im Kamera-, Schnitt- oder Tonbereich, und das gibt uns die Möglichkeit, uns gegenseitig bei jedem Projekt sehr gut zu ergänzen. Was wir machen, wenn wir nicht gerade laufen oder Videos machen? Wir reden darüber. Planen Läufe und Veranstaltungen, und wie wir sie umsetzen können. Wie seid ihr zum Laufen gekommen? Gab es einen Anlass? Einen speziellen Anlass gab es nicht; wobei vielleicht doch: unsere Laufreisen begannen sehr unterschiedlich – die eine vor zwanzig Jahren, die andere erst im vergangenen Jahr. Wirklich ausschlaggebend war Undines erster Lauf am ersten Mai 2024, mit einem Paar Laufschuhe, dass zuvor noch nie für diesen Zweck genutzt worden war. Ein spontaner erster Lauf an einem sonnigen Tag, die Idee, einfach mal laufen zu gehen. Der Rest ist und wird Geschichte 🙂 Euer Kanal auf youtube heißt „Shutter Speed Running“. Was hat euch dazu gebracht, Läufe dort zu dokumentieren, anstatt „nur“ mit Freunden oder für euch privat zu laufen? Dazu müssten wir ein bisschen ausholen. Tatsächlich wollten wir anfangs unsere Laufreise nur für uns selbst dokumentieren. Jetzt ist es aber so, dass wir beide aus der Medienbranche stammen und nicht nur das Laufen, sondern auch Filme lieben. Von Anfang an wollten wir, dass man sich das Material auch in ein paar Jahren noch gerne anschaut, Spaß am betrachten hat und ja – eben ein bisschen mehr erzählt, als übliche Youtube – Videos. Da wir beide sowohl vor, als auch hinter der Kamera gearbeitet haben, kam dann eins zum anderen. Wir haben uns überlegt, welche Technik wir benötigen würden und unser Equipment ist zeitgleich mit unserem Trainingsfortschritt gewachsen. Ebenso unser Anspruch an die Videos selbst. Irgendwann dieses Jahr haben wir uns gedacht, warum das Ganze nicht veröffentlichen und mit der Laufwelt draußen teilen. Und jetzt sind wir eben da. Der Name Shutter Speed Running ist übrigens bei der Anmeldung für unseren ersten Wettkampf; den berühmten Sportscheck Lauf entstanden, den wohl viele Einsteiger als erstes machen. Shutter Speed ist ein Begriff aus der Kameratechnik und ein Maß auf das man achten muss, wenn man zum Beispiel Sportler fotografiert oder filmt. Das schien uns passend. Wie schon gesagt – wir kommen aus der Medienbranche 😉 Wie sieht das konkret aus — ein typischer Ablauf von euch (Training, Event, Film, Upload)? Wie plant ihr eure Läufe: spontan, oder mit festen Zielen/ Veranstaltungen? Unser Training ist speziell, denn zum einen trainieren wir ganz normal für die jeweilige Distanz, eben Halbmarathon – oder Marathon. Zum anderen trainieren wir das Filmen beim laufen. Das ist nämlich gar nicht mal so einfach, nicht nur durch das zusätzliche Gewicht, sondern auch wegen der passenden Pace, die man finden muss. Wir können einen Wettkampf nicht einfach durchlaufen, sondern passen uns jeweils aneinander, an die Strecke und natürlich an die optischen Highlights an. Dafür müssen wir ab und zu anhalten, um zu drehen, dann wieder Zeit aufholen und natürlich keine und keinen der anderen Läuferinnen und Läufer behindern. Da wir währenddessen auch noch moderieren ist das Ganze so anspruchsvoll, dass wir das regelmäßig in unsere Longruns integrieren müssen. Eine andere Sache sind noch unsere Ankündigungsvideos, oder die Streckenbeschreibungen im Vorfeld. Jedes Event hat seinen eigenen Charakter und das möchten wir gerne hervorheben und mit den Streckenbeschreibungen den Leuten Lust aufs mitlaufen machen. Für jedes Video überlegen wir uns ein passendes Konzept, scripten die Texte, erstellen einen Drehplan, suchen Drehorte – eben ganz, wie bei einem richtigen Spielfilm. Danach folgen Schnitt, Ton, Musik, Bildbearbeitung, das nimmt schon einige Zeit in Anspruch, deshalb planen wir auch unsere Wettkämpfe lange im Voraus. Gab es einen Moment, in dem ihr gemerkt habt: „Ja – das Laufen plus Videos kann mehr sein als Hobby“? Vielleicht ein konkretes Erlebnis? Der finale Auslöser war unser erster Halbmarathon dieses Jahr in Trieste. Das war so wunderschön, man lief am Meer entlang, überall gab es was zu sehen und zu entdecken. Bei der Aussicht auf Schloss Miramar sind wir dann einfach zum filmen stehen geblieben und haben uns gedacht das ist ja wie “Sightseeing in slow Pace“ – unser Motto war geboren und der Wunsch das ganze professionell aufzuziehen. Wie beeinflusst euch das Laufen und Filmen persönlich — motiviert, fordert, verändert es euren Alltag? Es motiviert und fordert gleichermaßen, könnte man sagen. Manchmal vermissen wir es einfach nur “so“ für uns zu laufen, einen Wettkampf nur für uns zu machen. Die Gedanken kommen uns beiden regelmäßig. Wenn wir aber hören oder lesen “das ist ja ein tolles Video“ oder “jetzt hab ich auch Lust bekommen dort zu laufen“ oder uns jemand schreibt, welche Distanz sie oder er planen oder einfach die Frage “kommt ihr wieder? Seit ihr auch mit dabei?“ – dann ist das Motivation und Freude pur. Können Laufveranstalter von euren Videos profitieren — und wenn ja: wie? Wenn wir an einer Laufveranstaltung teilnehmen, berichten wir aus der Sicht von Läufern. Wir erzählen, was uns positiv auffällt, was vielleicht nicht so passt, und, was die jeweilige Strecke an Blickfängen zu bieten hat, und das eben auf ganz individuelle Weise und mit schönen Bildern. Davon können Laufveranstalter mit Sicherheit profitieren, denn wir schaffen eine andere Perspektive, die jeder Veranstaltung etwas Besonderes und damit auch etwas Unterscheidbares verleiht. Was wäre nötig, damit Zusammenarbeit mit Veranstaltern wirklich gut funktioniert? Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit wünschen wir uns vor allem eine gute Kommunikation. Das ist die Basis für gute Ergebnisse, die bei denen, die man erreichen möchte ankommen.

Das große Spreewald Marathon 2026 Interview Teil 2

Spreewaldmarathon 2025

Ende Oktober 2025 haben wir euch im ersten Teil unseres Interviews den Macher des Spreewald Marathons, Hans-Joachim Weidner, vorgestellt. Aber er hat nicht nur den Spreewald Marathon ins Leben gerufen, sondern auch viele andere Events wie den Frostwiesenlauf oder den Schneeglöckchenlauf. Jetzt im zweiten Teil haben wir wieder mit ihm gesprochen und ihr erfahrt Neues zum Marathon im kommenden April. Wie laufen die Voranmeldungen für den Spreewald Marathon 2026? Nun sind es schon 7.000 Voranmeldungen zum Spreewaldmarathon. Dies sind weit über 2.000 Anmeldungen mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres und dies bei teilweise gestiegenen Startgebühren.Wir dürfen also sehr zufrieden sein. Auch wir mussten leider zwischenzeitlich die Gebühren erhöhen, weil notwendige Gewerke für die Veranstaltungsorganisation ihre Preise erheblich erhöht, haben und wir Befürchtungen hatten, nicht mehr alles bezahlen zu können. So möchte nun der Sicherheitsdienst für die Bewachung von Start und Ziel in Lübbenau und Burg je Stunde 40 € Vergütung je Wachperson, das sind 9.600 € nur für so ein „bisschen“ Bewachung. Was wird den Spreewaldmarathon 2026 von dem 2025 unterscheiden?Gibt es Neues, was ändert sich? Wir basteln an den Emotionen. Ziel ist es alle Sportler gleich wieder für unser 25. Jubiläum im Jahr 2027 einzufangen. Es soll auf den letzten Kilometern vor dem Ziel alle 500 m Musik, möglichst Livemusik geben. Die Organisation ist keine Selbstverständlichkeit. Wie im Spreewald üblich, benötigen wir vorab für jeden musikalischen Standort eine Befürwortung durch die Naturschutzbehörden.Beim Nachtlauf in Burg gibt es erstmalig eine fliederfarbige Gurkenmedaille. Diese Gurke ist nun die 6 Sorte in unserem Sortiment (Gold, Silber, Bronze, Grün, Blau, Flieder).Bei unseren Touren auf dem Wasser verändern sich die Ehrungen. Beim Paddeln und Stand up Paddling gibt es nun kleine Spreewaldkähne in Gold, Silber, Bronze und Blau für das Absolvieren der 42, 21, 10 und 5 km Strecken. Neu ist, dass die Halbmarathon-Läufer und Walker für Platz 1 bis 3 in ihrer Altersklasse,als Anerkennung für diesen Erfolg, einen 20 cm großen Spreewaldkahn beim Urkundendruck erhalten. Kopfhörer und Hunde müssen wir leider auf allen Strecken verbieten. Kopfhörer deshalb, weil bei den verschiedenen Streckentrennungen, genau die Kopfhörer tragenden Sportler oftmals die falsche Strecke genommen haben. Hunde und so viele Sportler passen nicht zusammen. Einige Helfer sind wegen Hundebissen schon im Krankenhaus gelandet. Die Medaillen bei Euren Veranstaltungen sind ja legendär.Welche gibt es 2026 beim Frostwiesenlauf, dem Schneeglöckchenlauf und dem Spreewaldmarathon im Ziel? Beim Frostwiesenlauf haben wir 3 verschiedene Varianten im Angebot, denn es ist zeitlich möglich 3x an den Start zu gehen. Für den Schneeglöckchen-Lauf haben wir 12 verschieden-farbige Glocken produzieren lassen. 6 Farben gibt es bei einem Start vor Ort in Ortrand und die anderen 6 Farben für einen Start individuell zu Hause. Insbesondere Sportler aus Österreich und der Schweiz scheuen die lange Anfahrt und möchten trotzdem eine der Glocken in ihrer Sammlung haben. Benötigt Ihr für Eure Events Helfer? Wo kann man sich melden und was macht das Helfen bei Euch aus? Zuverlässige Helfer mit Ausdauer werden gern im Helferteam empfangen. Manch ein Helfer ist in die Jahre gekommen, 80 Jahre oder älter. Hier benötigen wir Ersatz. So ist eine weitere Verpflegungsstelle am Sonntag beim Marathonlauf mit 6 bis 8 Helfern zu besetzen. Hier haben wir noch keine Lösung. Vielleicht gibt es einen Verein, der seine Vereinskasse aufbessern möchte oder eine Familie oder Firma. Jeder Helfer, der von frühzeitig bis fast Mitternacht tätig ist, erhält von uns eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 € + Verpflegung und Fahrtkosten, manche sogar ein Quartier. Somit kostet uns jeder Helfer ca. 100 € je Tag. Uns ist es besonders wichtig, dass jeder Helfer sehr motiviert seine Arbeit verrichtet. Beim Spreewaldmarathon benötigen wir 550 Helfer. Hier geben wir eine mittlere 5-stellige Summe aus, um alle notwendigen Aufgaben erfolgreich zu meistern. Dafür verwenden wir einen größeren Teil der Startgebühren. Wer helfen möchte, melde sich bitte über unser Kontaktformular:https://spreewaldmarathon.de/wpswm/helfer-werden/ Woher kommen eigentlich die Teilnehmer bei den drei Events? Reisen auch deutschlandweit Teilnehmer:innen an?Und profitieren davon nicht auch die Hotels und Pensionen im Spreewald? Unsere Gäste kommen aus allen Bundesländern und mittlerweile auch aus vielen anderen Ländern. So reist aus Irland jedes Jahr ein Longboarder zu uns. Im Spreewald sollte man schon bei der Abreise gleich für das Folgejahr buchen. Freie Zimmer gibt immer im Spreewald, nur eben nicht in Burg oder Lübbenau zum Veranstaltungstermin. In der Umgebung bis zu 20 km sind ganz sicher noch freie Betten, selbst kurzfristig zu haben. Cottbus, Straupitz oder Alt Zauche sind nicht weit entfernt. Man muss nur etwas früher für einen Start aufstehen. Beim Schneeglöckchenlauf in Ortrand, empfehlen wir eine Übernachtung im 45 km entfernten Dresden, denn Ortrand hat leider zu wenig Betten. Was erwartest Du 2026 von den Teilnehmerzahlen bei den Läufen in Deutschland? Wird der Boom weiter anhalten, oder geht es langsam zurück? Die Teilnehmerzahlen, insbesondere die der größeren Veranstaltungen in Deutschland sind phantastisch. Ich vermute unsere Sportler flüchten sich für eine kurze Zeit in die Wohlfühloase der gut organisierten Lauf- und Breitensportveranstaltungen. Hier ist das Thema Krieg, Flüchtlinge, soziale Ungerechtigkeit, die wirtschaftliche Lage oder die nicht mehr sichere Arbeitsstelle für einige Stunden nicht anwesend. In Sachsen häufen sich besonders viele hervorragend organisierte Veranstaltungen, die sogar immer besser werden. Somit wird der Boom sich auf hohem Niveau festigen. Das sind doch sehr gute Aussichten. Und zum Schluss, gibt es noch einen Geheimtipp zum Spreewaldmarathon? Was sollte man unbedingt mitmachen, was erleben? Wenn ich Zeit hätte, dann würde ich als erstes am Donnerstag, den 16.04.2026 bei der 6 km Abendwanderung in Goyatz starten. Wein, Sekt und eine Schiffsfahrt über den Schwielochsee sind auch dabei. Freitags in Lübbenau und samstags in Burg sind beide 5 km Abendläufe Pflicht.Sind noch etwas Kraftreserven übrig, dann sollte man Samstagvormittag an der 70 km Radtour über Alt Zauche und Straupitz teilnehmen.Die Spreewälder Hefeplinse an den Verpflegungspunkten darf man nicht verpassen. Sonntags (19.04.2026) würde ich die Halbmarathonstrecke einmal wandern, anstatt laufen oder walken. Der Run & Bike Marathon für 2er Teams ist auch etwas besonderes. Jetzt zum Spreewald Marathon anmelden